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Kult am Pult 4-2013

K U R Z & K U L T I G Am 19. September erhielt Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell in Frankfurt den „Ehrenpreis für Familienunternehmen“ Preisverleihung „Entrepreneur des Jahres 2013“. Der renommierte 6K Faber-Castell erhält Ehrenpreis für Familienunternehmen�� im Rahmen der Wirtschaftspreis honoriert unternehmerische Spitzenleistungen ULT AM PULT 4-2013 durch eine unabhängige Jury in verschiedenen Kategorien – weltweit in 60 Ländern, in Deutschland 2013 zum 17. Mal. 58 Firmen hatten sich für die Finalrunde qualifiziert, sechs von ihnen wurden ausgezeichnet. Bei Faber-Castell wurden die vorbildlichen Leistungen des Familienunternehmens, das aufgrund seiner Tradition in besonderer Weise für Nachhaltigkeit, Werteorientierung und die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung steht, gewürdigt. Der von Ernst & Young organisierte Wettbewerb wird unterstützt von der DZ Bank, Jaguar, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Manager Magazin. In Vertretung seines Vaters nahm sein Sohn Charles den Preis entgegen. „Es ist mir eine große Ehre, dass ich diesen Preis in Empfang nehmen darf und ich kann Ihnen versichern, dass ich sehr stolz bin auf das, was nicht nur mein Vater, sondern auch die sieben Generationen vor ihm geleistet haben. Es zeigt, dass man selbst mit einem klassischen Produkt wie dem Bleistift auch in einer digitalisierten Welt erfolgreich sein kann, wenn man sich auf seine Werte besinnt und diese in modernem Sinne weiterentwickelt“, so die Dankesworte von Charles Graf von Faber- Castell. PBS-Industrieverband rechnet erst wieder 2014 mit Aufschwung Der Markt für Papier, Bürobedarf und Schreibwaren (PBS) präsentiert sich nach den ersten acht Monaten mit weitgehend schwierigem Geschäft. Wie der PBS-Industrieverband nach seiner aktuellen Herbst-Mitgliederversammlung in Fulda mitteilte, verzeichneten die dort zusammen geschlossenen 29 mittelständischen Herstellerfirmen von Januar bis August ein durchschnittliches Umsatzminus von etwa 1 %. „Das Jahr war bekanntermaßen schon schwach gestartet, die Umsatzentwicklung von einem Auf und Ab gekennzeichnet und ganz aktuell erleben wir einen September mit unerwartet kräftigem Nachfrageschub,“ erläuterte der Vorsitzende des PBS Industrieverbands und Chef von Durable, Horst-Werner Maier- Hunke. Die „völlig unkalkulierbaren Umsatzsprünge“ forderten von den Herstellern ständig „risikobehaftete Anpassungen“ in der Wertschöpfungskette, so Maier-Hunke. Dabei blickten die Anbieter von gewerblichem Bürobedarf derzeit etwas skeptischer auf die Absatzmärkte im In- und Ausland als die Hersteller von Schreibwaren für den Privatbedarf. Der Vorsitzende: „Hier zeichnen sich auf der einen Seite die Digitalisierungsbestrebungen der Behörden und Konzerne und auf der anderen Seite die stabile Konsumneigung der privaten Haushalte ab.“ Der PBS Industrieverband, Düsseldorf, meldet für die ersten acht Monate 2013 eine Umsatzentwicklung von minus 1 % im Inland und eine „schwarze Null“ im Exportgeschäft. Auf Basis dieser Zahlen und der aktuellen Geschäftslage prognostiziert der Verband für das Gesamtjahr 2013 durchschnittliche ungewichtete Umsatzzuwächse der organisierten PBS-Industriefirmen von etwa plus 1 %. Für 2014 planen die PBS-Industrieunternehmen Umsatzzuwächse auf höherem Niveau. Sanford: Schreibgeräte-Sparte verdient deutlich mehr Im 2. Quartal 2013 hat die Schreibgeräte-Sparte des Newell Rubbermaid-Konzerns den Umsatz um 4,1 % auf 478 Mio. US-Dollar steigern können. Der operative Gewinn der Sparte kletterte von 106 Mio. im vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf nunmehr 124 Mio. US-Dollar. Gut liefen laut Pressemitteilung die Verkäufe zur Schul Saison 2013 und das Geschäft in Lateinamerika. Wie bereits im letzten Quartal belasteten eher schwache Verkäufe im U.S Superstore Channel und das neue Distributor-Modell in China für die hochwertigen Schreibgeräte. Insgesamt sank damit zwar der Umsatz der Schreibgerätesparte im 1. Halbjahr um 2 % auf 818 Mio. USDollar, aber gleichwohl erhöhte sich der operative Gewinn der Schneider Schreibgeräte feiert 75-jähriges Jubiläum Schreibgeräte für jedermann: An dieser Grundidee hat sich seit den Anfängen nichts geändert – ganz gleich, ob Sparte um 8,5 % auf 187 Mio. Dollar.


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