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Kult am Pult 4-2013

K U R Z & K U L T I G Richemont, der Schweizer Konzern von Luxusmarken, hat anlässlich seiner Hauptversammlung Monate (bis 31. August) des laufenden Geschäftsjahres der Konsumzurückhaltung der Konzern-Umsatz weniger stark zugelegt Währungen und um 4 % gerechnet in Euro. Absolute Zahlen legte Richemont Marke Montblanc konnte in lokalen 8K Montblanc-Umsatz wächst nicht im September Umsatzzahlen für die ersten fünf bekannt gegeben. Vor allem wegen in China hat als erwartet, nämlich um 9 % in lokalen nicht vor. Die ULT AM PULT 4-2013 Währungen den Umsatz auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums halten, gerechnet in Euro verloren die Hamburger 3 % Umsatz. Laut Mitteilung des Konzerns ist der Hauptgrund darin zu sehen, dass Montblanc in deutlich geringerem Maß als die anderen Richemont-Marken von Einkäufen asiatischer Touristen in Europa profitiert. Insgesamt sei die Schwäche von US-Dollar und Yen gegenüber dem Euro spürbar gewesen. Abermals hätten die eigenen Boutiquen ein höheres Wachstum verzeichnet als die Einzelhandelspartner. Thalia schließt 20 Filialen Die zum Douglas-Konzern gehörende Buchhandelskette Thalia wird rund 20 ihrer fast 300 Filialen schließen, das meldete im September das Handelsblatt in seiner Online-Ausgabe. Thalia-Chef Michael Busch habe mitgeteilt, einige Filialen „hätten bereits den Betrieb eingestellt, weitere würden in den nächsten Monaten noch folgen.“ Die betreffenden Ladengeschäfte seien nicht mehr rentabel oder hätten mit starken Umsatzrückgängen zu kämpfen. „Doch sei damit eines der schwierigsten Kapitel der Neuausrichtung abgeschlossen,“ betonte Busch laut Handelsblatt weiter. Trotz der eigenen Online Sparte Buch.de leiden die Buchhandlungen unter der Internet Konkurrenz wie Amazon. Die Neuausrichtung des Unternehmens dauert seit 2012 und umfasst auch die Erweiterung des Sortiments um Papeterie, PBS, Kreativartikel, CDs, DVDs und Spielwaren. Nach früheren Planungen sollte damit bis zu einem Drittel der Fläche bespielt werden. Douglas gehört mehrheitlich dem Finanzinvestor Advent International. Inzwischen habe man „das größte Stück eines steinigen Weges“ hinter sich gebracht und sei auf einem guten Weg. Weltbild plant für Umbau mit Verlusten Die Mediengruppe baut derzeit ihr Geschäftsmodell in starkem Maße von stationären Geschäften auf ein Online-Modell um. Dies genieße absolute Priorität und führe in diesem und dem kommenden Geschäftsjahr zu geplanten Verlusten, berichtet die FAZ am 19. September unter Berufung auf eine Betriebsversammlung des Buchhändlers in Gersthofen. Ab dem übernächsten Jahr würde dann wieder mit positiven Ergebnissen gerechnet. Die Geschäftsführung habe mit Blick auf die angespannte Finanzlage auch versichert, dass der Fortbestand des Unternehmens gesichert sei. Berichte über die Absicht der Gesellschafter, sich von dem Unternehmen zu trennen, wurden laut FAZ damit kommentiert, dass Verhandlungen über eine neue Gesellschafterstruktur Zeit, Ruhe und Sorgfalt bräuchten. Erst vor kurzem waren Berichte über aktuelle Finanzierungsschwierigkeiten bei Weltbild aufgetaucht. Zudem sollen sich die Gesellschafter, katholische Diözesen, prinzipiell uneinig sein über die Ausrichtung des Unternehmens und das weitere Vorgehen. Pelikan: Halbjahresgewinn steigt auch dank der Premium-Schreibgeräte Mit einem Umsatzrückgang um 8,6 % auf genau 100 Mio. CHF (2012: 109,4 Mio. CHF) hat Pelikan die ersten sechs Monate des laufenden Jahres abgeschlossen. Dies geht aus einer Ad-hoc-Mitteilung der im schweizerischen Feusisberg ansässigen Pelikan Holding AG hervor. Die Umsatzrückgänge seien, so der Bericht, im Wesentlichen durch das Hardcopy Geschäft getrieben und gehen auf den Beschluss zu Beginn des Jahres 2012 zurück, sich im Hardcopy-Bereich aus dem Geschäft mit einigen Kunden im Retailund Massmarket zurück zu ziehen. Dies habe sich insbesondere im deutschen bzw. europäischen Markt ausgewirkt. Die Bereiche Schule, Hobby


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